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Lehrter Land und Leute 41

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978-3-927359-20-8
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Lehrter Land & Leute Heft 41
Magazin zur Geschichte, Kultur und Heimatkunde

Frühjahr 2014

Nach dem Bau der Eisenbahn Hannover–Braunschweig wurde auf Betreiben des damaligen Gutsbesitzers Siemering von Adolphshof im Oktober 1864 eine "Anhaltestelle" im Hämeler Wald an dem Punkt eingerichtet, wo die Straße von Sievershausen nach Equord die Bahnlinie kreuzte. Dies war vor 150 Jahren der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Ortschaft Hämelerwald. Giesela Schulz erläutert diesen historischen Hintergrund und beschreibt die Entwicklung des Ortes bis in die heutige Zeit.

Ergänzend hierzu stellt Angelika Güntzel Gut Adolphshof vor und legt dabei den Schwerpunkt auf die vielfältigen aktuellen Aktivitäten und das umfangreiche Leistungsangebot aus den Bereichen Landwirtschaft, Lernort und Sozialtherapie.

Ebenfalls vor 150 Jahren kamen die ersten Siedler zur Ramhorst, denn drei Hofbesitzer in Steinwedel erklärten sich 1864 bereit, ihre Hofstellen in Steinwedel aufzugeben und auszusiedeln.

Im Jahr 2011 wurde der Standort Lehrte der Berufsbildenden Schule Burgdorf – Lehrte von der Region Hannover als Träger dieser Einrichtung aufgegeben. Damit endete eine über einhundertjährige Zeit einer beruflich orientierten Schulpädagogik in Lehrte. Hans-Wilhelm Mölbitz schildert ausführlich die verschiedenen Phasen dieser Schulentwicklung sowohl hinsichtlich der Lehrinhalte als auch der verschiedenen räumlichen Unterbringungen und wechselnden Trägerinstitutionen.

Lothar Großmann setzt seine Artikelreihe über den Kalibergbau in Lehrte fort und berichtet über die Zeit nach dem Ende des Kalibergbaus vor Ort.

Heinz Siegfried Strelow berichtet über die Jubiläumsfeier "150 Jahre Fahne des Großen Freien", bei der auch Ernst August Erbprinz von Hannover zu Gast war.
Über den heute im öffentlichen Bewusstsein Großbritanniens umstrittenen Welfen-Prinzen Wilhelm Augst, den Herzog von Cumberland (1721-1765), schreibt Wolfgang Philipps unter dem Titel: "Lieblingssohn und schottisches Hassbild".

Weitere Artikel z. B. über die Glocken der St. Martinskirche in Sievershausen, das ehemalige Feuerwehrhaus in Immensen, zum Bahnhof in Lehrte, dem Stellwerk Lpf, der "Flütjenburg",  und zu der Frage, warum der Lehrter SV von 1847 den Zusatz "Bundesbahn" in seinem Vereinsnamen führt, machen das Heft wieder zu einer abwechslungsreichen lesenswerten Lektüre.

Aus dem Bereich Natur vervollständigen Berichte über den Grünspecht (Vogel des Jahres), die Traubeneiche (Baum des Jahres), den Wegerich und die Informationstafeln im Hohnhorstpark das Heft.

Der aktuellen Ausgabe Nr. 41 liegt ein Register mit den Inhalten (Themen-, Orts- und Autorenverzeichnis) der Hefte Nr. 31 bis 40 bei.

Inhaltsverzeichnis

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